FEDERGOLD - Schreibwerkstatt. Kreatives Schreiben. Seminare.
Was bedeutet Kreatives Schreiben in der Schreibwerkstatt?
 
Kreatives Schreiben ist eine Anleitung zum Schreiben, ohne notwendigerweise anspruchsvolle Texte zu produzieren.
Es geht vor allem darum, Spaß am schreibenden Umgang mit Sprache zu vermitteln.
Schreibhemmungen, die oft als unerwünschter Effekt der schulischen Schreibdidaktik auftreten, werden abgebaut und die Motivation gesteigert.
 Beim Kreativen Schreiben werden außerdem oft intensive Selbsterfahrungen gemacht und die SchreiberInnen können die eigene Rolle, die sie in ihrem Leben spielen, reflektieren.
 
Als Fernziel ist die Textproduktion, die höheren Ansprüchen genügen kann und auf Veröffentlichung abzielt, natürlich nicht ausgeschlossen.
 
Was ist eigentlich Kreatives Schreiben?
 
Zum Schreiben kann jeder Mensch durch spezielle Methoden angeleitet werden, indem das assoziative, gestalterische Arbeiten geschult wird.
Schreiben ist ein kreativer Prozess, bei dem beide Gehirnhälften eingesetzt werden. Das begriffliche Denken und die bildliche Vorstellungskraft werden miteinander verknüpft, wobei als Schreibimpuls oder Inspiration persönliche Erfahrungen, Erlebnisse,Träume und Emotionen dienen.
Weil der Schwerpunkt auf den Prozess des Schreibens selbst gelegt wird und nicht auf das formale regelgerechte Schreiben nach bestimmten Normen, geht das Kreative Schreiben über den klassischen Schreibunterricht weit hinaus.
 
Welche Methoden werden in der Schreibwerkstatt angewendet?
 
Neben klassischen Schreibspielen in Lyrik und Prosa, dadaistischem,surrealistischem und mystischem Schreiben wende ich in meiner Schreibwerkstatt intuitive Methoden an, die in kurzer Zeit ein breites Spektrum an Ideen liefern.
 
Schreibspiele sind als Methode darauf spezialisiert, den oft schreibhemmenden Respekt vor dem geschriebenen Wort abzubauen. Als Einstiegsübungen eröffnen sie schnell Zugang zur eigenen Sprache und zum eigenen sprachlichen Ausdruck und sie machen riesigen Spaß!
 
Intuitive Methoden fördern Gedankenassoziationen bei der Suche nach Ideen. Sie sind auf Aktivierung des Unbewussten ausgelegt: Wissen, an das man sonst nicht denkt, wird aktiviert. Diese Methoden helfen, eingefahrene Denkgleise zu verlassen, quer zu denken und das Potenzial einer Gruppe zu nutzen.
 
Schreiben als Therapie?
                                                                                        
Weil im Schreibprozess eigene Erlebnisse und Erfahrungen, Ängste und Wünsche bearbeitet und gestaltet werden, entsteht häufig eine therapeutische Dimension. Regelmäßige Schreiberfahrung führt dazu, Entdeckungen über unbewusste Neigungen, Gefühle und Wünsche zu machen.
Schreiben ist also eine Form von Selbstausdruck, bei der der Schreiber nicht nur handelt, sondern zugleich die Auswirkungen, Ergebnisse oder Konsequenzen seines Handelns kreativ bearbeitet. Dieses Phänomen lässt sich therapeutisch nutzen.
 
Diese therapeutische Wirkung nutze ich beim GenussSchreiben. 
 
Autobiographisches Schreiben
 
In meiner Schreibwerkstatt biete ich auch das Autobiographische Schreiben und die autobiographische Selbstreflexion an.
Eine einfache Methode, schreibend über sich selbst nachzudenken, ist das Führen eines Tagebuchs oder eines Journals. Dabei wird immer auch mit verschiedenen literarischen Formen gearbeitet. Gedanken können in Haikus, Senryus oder als  „Elfchen“ formuliert werden. Auch das bewusste Festhalten von Lebenserinnerung und Verfassen von Memoiren gehört in diesen Bereich.
 

 
 
 
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